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Kontakt: sektionstrassenbahn@naturfreunde.de

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2010

NaturaTrail Mandelbachtal

http://www.kurzlink.de/Flyer-Mandelbachtal

 

Natura Trail Mandelbachtal

Die NaturFreunde Internationale hat es sich zum Ziel gesetzt, mit den Natura Trails dieses Gebietsnetz zu erschließen und den Menschen die Besonderheiten der Gebiete sowie die Ziele des Programms näher zu bringen. Naturerfahrung und Erholung in der Natur zu verbinden mit dem Wissen um die Notwendigkeit ihres Schutzes, ist auch das Ziel des 20 Kilometer langen Natura Trails Mandelbachtal. Die NaturFreunde Sektion Straßenbahn Saarbrücken, die diesen Wanderweg erarbeitet hat, wünscht Ihnen erholsame Stunden und anregende Einsichten in die Vielfalt unserer Biosphäre.

Folgen Sie immer diesem Symbol

Vom Theo-Carlen-Platz geht es nach rechts in die Allmendstraße Richtung Friedhof und im Tal rechts hoch zum Bettelwald.

Ausführliche Informationen zu den NATURA 2000 Gebieten finden Sie am jeweiligen Standort.

Bettel- und Allmendwald (FFH-Gebiet 6708-303)

Eine geheimnisvolle Aura umgibt den Bettel- und Allmendwald, der zu einem der wenigen alten Waldbestände auf dem Bliesgau zählt. Einer Sage nach soll hier der Hunnenkönig Attila begraben sein. Am Rande des Bettelwaldes wurden ab 1780 bis 1939 aus Lehm Ziegel hergestellt (Ziegelhütte).

Besondere Schönheit entfaltet der Eichen-Hainbuchen-Wald im Frühjahr, wenn zahlreiche Frühblüher den Waldboden mit ihrem bunten Blütenkleid bedecken.

Folgen Sie dem Weg zur L 237 am Rande des Bettelwaldes entlang bis zum ersten Abzweig, am Ortseingang links hoch Richtung Sportplatz (in den Leitplanken ist ein Durchgang).

Muschelkalkhänge bei Bebelsheim und Wittersheim

FFH-Gebiet 6808-303

Der Blick über die Hangflächen ins Tal erklärt, warum der Bliesgau gerne auch als „Toskana des Saarlandes" bezeichnet wird.

Wir gehen den Wingertsberg hinunter. Der Name lässt vermuten, dass hier früher Wein angebaut wurde. Tatsächlich ist Weinbau im Bliesgau ab dem 13. Jahrhundert nachgewiesen.

Wenden Sie sich rechts auf die B 423 und wieder rechts in die Straße „Zum Lochfeld" bis zum Haus Lochfeld.

Am Fußweg zum Haus Lochfeld wenden wir uns nach links, überqueren den Schalbach, gehen geradeaus in den Käsackerwald steil den Hang hinauf, geradeaus bis zum Ende des Feldwirtschaftsweges (oder wandern Sie noch ein Stück weiter links durch die Wiese - am Schalbach entlang - in den Wald; dort biegen Sie links ab und stoßen nach 200 Metern auf den Weg, der steil von unten kommt).

Nach dem Aussichtsturm Heidenkopf überqueren wir die L 238. Wer geradeaus geht, kann hier die Strecke um ca. 8 km abkürzen. Ansonsten wendet sich der Weg nach links zur Ochsenklamm. Der Berg heißt „Bildersberg" und nach einer alten Sage wandelt hier in den Mainächten der Geist eines Mönches, der sich hier mit seiner Liebsten traf, die daraufhin ein Kind gebar, das sie in Bolchen aussetzte.

Umgebung Gräfinthal (FFH-Gebiet 6808-304)

In diesem geschützten Taleinschnitt – von den Mönchen wohlbedacht als Standort der Klosteranlage ausgesucht – treffen sich die Ochsenklamm, die Stangwaldsklamm und die Bubenrechsklamm zum Letschenbach.

 Lassen Sie sich von diesem besonderen Ort mit seiner alten Kulturlandschaft einfangen und - im Frühjahr – von artenreichen Blumenwiesen auf Muschelkalkböden bezaubern.

Am Ende der Allee geht es nach rechts am Sonnenhof vorbei den Berg hinauf. Von hier aus sind es Luftlinie 800 m bis Blies-Schweyen auf der französischen Seite des Bliestales. Am Hinweisschild „Schutzhütte" gehen wir weiter geradeaus in Richtung Hartungshof/Fechingen. An der nächsten Kreuzung gehen wir rechts Richtung Hunackerhof durch den Schorrenwald.

Natur und Kultur erleben:

Natura Trail Mandelbachtal

Rundwanderweg Ormesheim – Wittersheim – Heidenkopfturm – Gräfinthal – Ormesheim

Streckenlänge:
ca. 20 km, Dauer: ca. 6 Stunden
oder auch in 2 Teiletappen von 14 km (a), ca. 4 Std.
und rd. 6 km (b), ca. 2 Std. möglich

Startpunkte:
Route (a) Rathaus Mandelbachtal, Ortsteil Ormesheim
bzw. Route (b) Heidenkopf-Turm

Der Natura Trail Mandelbachtal ist ein Rundweg und mit
öffentlichen Verkehrsmittel wie folgt zu erreichen:

ÖPNV hin: Bushaltestelle Ormesheim/Mandelbachtal
zurück: ab Bushaltestelle Gassenmühle

Parkplätze:
Rathaus Mandelbachtal Theo-Carlen-Platz,
für die kürzere Strecke: Heidenkopf

Schwierigkeitsgrade:
mittel (kurze Etappe: leicht)

Rastmöglichkeiten:
- Kulturlandschaftszentrum „Haus Lochfeld"
in Wittersheim (So. und Mittw. ab 14.00 Uhr)
- Naturfreundehaus Koppelwaldhütte 
Mai-Sept., jeweils sonntags bewirtschaftet)

NATURA 2000 und NaturFreunde

Biologische Vielfalt sichern

Um das Naturerbe in Europa zu bewahren, wurde auf Veranlassung der Europäischen Union ein Netzwerk von Schutzgebieten ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Vogelschutzgebiete zum Schutz wildlebender Vögel und um Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (kurz: FFH-Gebiete) zum Schutz der Tierwelt, der Pflanzenwelt sowie der Habitate, also der natürlichen Lebensräume. Das so entstandene europaweite Netz von Schutzgebieten heißt NATURA 2000. Das Schutzgebietsnetzwerk umfasst im Saarland zur Zeit 10,2 % der Landesfläche.

Biosphärenreservat Bliesgau

Die Gemeinde Mandelbachtal liegt im Herzen des Bliesgaus. Über Jahrhunderte ist in dieser Region eine einmalige Kulturlandschaft mit wertvollen Streuobstwiesen, artenreichen Wiesentypen und unverwechselbaren Wald- und Auengebieten entstanden.

2009 wurde der Bliesgau seitens der UNESCO offiziell zum Biosphärenreservat erklärt – eine Auszeichnung, die nur an die schönsten, wertvollsten und einzigartigsten Kulturlandschaften verliehen wird. Weltweit bilden mehr als 500 ländliche Regionen mit ihrer jeweils besonderen Naturausstattung ein globales Netzwerk an Biosphärenreservaten. Dieses Prädikat genießen nur wenige Regionen in Deutschland.

Informationen zu den hier vorgestellten sowie zu weiteren Wanderrouten und Natura 2000-Gebieten finden Sie auch unter:
www.naturfreunde-natura2000.de
strassenbahn-saarbruecken.naturfreunde-saarland.de
www.saarland.de/8881.htm

http://www.kurzlink.de/Flyer-Mandelbachtal

Beschreibung der Wanderrouten:
Hilde und Hans-Josef Theobald, Dietmar Heuel
Fotos:
Ruth und Dieter Hombrecher, Walter Burgard:
Hans-Josef Theobald, Landesbildstelle Saarland im LPM (Joachim Lischke, Rainer Kussler, Mechthild Schneider)
Text:
Walter Burgard, Hans-Josef Theobald
 

2008

Förderverein Naturfreundehaus Kirkel

Naturfreundehaus Kirkel: 1928 - 2008

Grundsteinlegung 1926

Auszug aus der Einweihungsbroschüre 1928


 


Grundsteinlegung und Baubeginn: 1926

2007

nähere Infos zu der Gedenkstätte Hinzert unter http://www.politische-bildung-rlp.de/hinzert.html

Treff: 28.01.2007, 12.45 Uhr am P+R-Platz Heinrichshaus

Programm:
14 Uhr Begrüßung und Führung durch die Gedenkstätte Hinzert

17 Uhr Lesung (3 Berliner Schauspielerinnen aus Berlin) zum Thema
" Frauen als Täterinnen in der NS-Zeit."

Diese Veranstaltung findet im Zusammenhang mit dem Nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus statt.
 

Info: Walter Burgard  burg.ard@t-online.de

Naturfreunde besuchen die Gedenkstätte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert

Aus Anlass des Nationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus besuchen die Naturfreunde der Sektion Straßenbahn Saarbrücken am 28.01.2007 die neu gestaltete Gedenkstätte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert bei Hermeskeil. In diesem Lager hatten in den Jahren 1940 - 45 mehr als 13.000 Männer aus über 20 Ländern qualvoll unter dem Nazi-Terror gelitten; 321 von ihnen wurden ermordet.

 Der Vorsitzende des Fördervereins ehem. KZ Hinzert e.V. und Mitglied der Naturfreunde, Dieter Burgard, wird die Gruppe aus dem Saarland begrüßen. Bei einer Führung durch das im vergangenen Jahr eröffnete Dokumentations- und Begegnungshaus wird über die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers informiert. Eine 3-köpfige Berliner Schauspielgruppe wird diesen Tag kulturell umrahmen und sich in einer Lesung mit dem Thema „Frauen als Täterinnen in der NS-Zeit“ auseinandersetzen.

Die Saarbrücker Naturfreunde laden alle Interessierten (auch Nicht-Mitglieder) zum Gedenken und zum Erinnern ein, damit aus dem leidvollen Vergangenen die Lehren für die Gegenwart und Zukunft gezogen werden.

2006

 

Echt gerecht - Clever kaufen

Nachhaltigkeit im Einkaufswagen - Genuss mit Weitblick

Die NaturFreunde unterstützen die Kampagne „ECHT GERECHT – Clever kaufen“ des Bundesverbraucherministeriums. Infomärkte in unseren Naturfreundehäusern für faire und klimagerechte Produkte werden in diesem Jahr dazu beitragen, für „Genuss mit Weitblick“ zu werben. Damit wollen wir zeigen, was alles naturfreundlich ist. So kann das breite Spektrum unseres Verbandes präsentiert werden: von der Klimakampagne über den sanften Tourismus bis zur regionalen Verpflegung.

NaturFreunde Saarbrücken Straßenbahn geben Einblick in ihre Karten:
Vorgeschichte, Durchführung von Infomärkten und eine thematische Radtour.

 

 

 

 

 

 

Die Deutsche Post AG würdigt das 100-jährige Bestehen der Naturfreunde Deutschlands durch die Ausgabe einer Sonderbriefmarke

näheres unter dem Punkt "Presse"

Die Naturfreunde Sektion Straßenbahn Saarbrücken geben aus Anlass des hundertjährigen Bestehens der Naturfreunde Deutschlands dieses Sonderblatt mit der Naturfreundebriefmarke und Ersttagsstempel heraus. Es handelt sich um eine limitierte Auflage von 30 Exemplare. Interessenten melden sich bitte bei Ruth Hombrecher nf_strassenbahn@gmx.de

Das Sonderblatt kostet 5,00 €. Der Reinerlös ist zur Finanzierung unserer Gruppenarbeit bestimmt.

 

 

 

2004

Jubiläumsjahr

50 Jahre

 Naturfreunde 
Sektion Straßenbahn

 

Chronik

 

NATRURFREUNDE

AMIS DE LA NATURE

FRIENDS OF NATURE

www.strassenbahn-saarbruecken.naturfreunde-saarland.de

                       

Grußwort   maria.gif (364861 Byte)

Als Vorsitzende der Naturfreunde Sektion Straßenbahn darf ich Sie recht herzlich willkommen heißen.

Willkommen sind alle, die friedfertig und naturverbunden sind - alle, die die Natur lieben und sie mit uns schützen wollen. Wir wollen aber nicht nur die Natur vor Schaden bewahren, sondern auch die Menschen und besonders die Kinder - die Kinder der gesamten Welt.

Wir Naturfreunde haben uns nicht nur die Erhaltung der Natur auf die Fahnen geschrieben, zu unserem Programm gehört ebenso die Kultur, genauso wie Sport, Reisen, etc. Völkerverständigung ist in unserer internationalen Organisation kein leeres Schlagwort. Schon seit 25 Jahren pflegen wir freundschaftliche Kontakte mit unserer Partnergruppe in Bliesebersing und es ist dabei insbesondere die Liebe und der Schutz der Natur, was uns miteinander verbindet. 

Betrachten wir den Begriff Natur genauer, so werden wir feststellen, dass alles, was wir tun, mit der Natur verbunden ist. Nur ein Leben mit der Natur ist lohnenswert. Deshalb kommen Sie zu uns, nehmen Sie teil an unserem Vereinsleben.

Besuchen Sie uns auf unserer Hütte am Sonntag, oder kommen Sie zu den verschiedensten Veranstaltungen – wir würden uns freuen.

Menschen, die sich einsetzen für Frieden, Natur und Kultur, gibt es nie genug.

Maria Dausend

Vorsitzende der Naturfreunde Sektion Straßenbahn

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Grußwort  monique.gif (45928 Byte)

Zum 50jährigen Jubiläum der Sektion Straßenbahn der Naturfreunde Saarbrücken übermittle ich die besten Grüße des Landevorstandes.

Wir Naturfreunde sind mittlerweile eine Organisation, die sich fast in ganz Europa und in Übersee den Idealen unserer Gründer ver-
pflichtet
sieht. Galt es vor mehr als einem Jahrhundert die Menschen von ihren schwierigen Arbeitsbedingungen und ihrem schwierigen Alltag in die Natur zu führen und mit ihnen die Natur zu erleben, so hat sich der Sinn unserer Arbeit heute kaum gewandelt - lediglich die Voraussetzungen.

Heute gilt es mehr denn je, die natürlichen Lebensgrundlagen vor den vielfältigen Eingriffen des Menschen zu schützen. Die Naturfreunde beteiligen sich daran. Wir richten unseren Blick als eine Organisation, die aus der Arbeiterbewegung gewachsen ist, auch immer auf die Schaffung von Arbeitsplätzen als eine Grundlage menschlicher Existenz.

Das große Freizeitangebot der Naturfreunde kam auch bei der Sektion Straßenbahn nicht zu kurz: Wandern/Bergwandern, Fotografieren, Rad- und Kanufahren, kulturelle Betätigung - dies sind nur einige Punkte aus dem reichhaltigen Programm der Naturfreunde. Erleben und Erkennen der Natur und Diskussionsabende zu aktuellen Themen der Zeit, stehen nach wie vor im Vordergrund der Naturfreundearbeit. 

Kinder und Jugendarbeit haben bei der Sektion eine festen Platz. 

Die Naturfreunde als eine internationale Organisation sehen auch über die Grenzen und erleben Menschen anderer Nationen, anderer Hautfarbe, anderer Kultur als Bewohner dieser einen Welt, wir wollen miteinander leben und uns nicht gegenseitig oder wechselseitig ausgrenzen. Orte der Begegnung sind unsere Häuser; jedes Haus ist ein Kristallisationspunkt unserer Arbeit. So ist das Naturfreundehaus Koppelwaldhütte zum beliebten Treffpunkt im Mandelbachtal geworden.

Ihr könnt stolz sein, dass Ihr Euch zu zweitgrößten Ortsgruppe im Saarland entwickelt habt.

Im Namen der saarländischen Naturfreunde wünsche ich der Sektion Straßenbahn alles Gute für die nächsten 50 Jahre!

Monique Broquard
Landesvorsitzende der Naturfreunde Saarland

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Chronik

Von der Idee zur Tat

Die Geschichte der Naturfreunde-Sektion Straßenbahn Saarbrücken beginnt Anfang der 50er Jahre - in einer Zeit, in der die Spuren des Zweiten Weltkrieges noch deutlich zu erkennen sind. Das „Saargebiet" steht unter französischer Verwaltung, hat eine eigene Währung, das 3. Landesparlament hat sich gerade konstituiert und bald sollen die Saarländer/innen über das politische Schicksal der Region abstimmen.

Bergbau und Stahlindustrie bieten Tausenden Arbeit und Brot; das Land von Kohle und Stahl muss - wirtschaftlich betrachtet - Kriegsschulden begleichen und später einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau der Bundesrepublik Deutschland leisten. Das sog. Wirtschaftswunder ist hier noch nicht angekommen, aber der Blick ist auf eine bessere Zukunft gerichtet. Die Grenzregion hat - politisch betrachtet – eine wichtige Funktion bei der Versöhnung mit Frankreich zu leisten.

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Die saarländischen Naturfreunde sind aufgrund der besonderen politischen Situation des Landes mit eigenem Sitz in der Naturfreunde Internationale vertreten. In insgesamt 18 örtlichen Gruppen entwickelt sich die Naturfreundearbeit neu, nachdem die Organisation in der Zeit des Nationalsozialismus verboten und das Naturfreundehaus Kirkel beschlagnahmt war.

Mitarbeiter/innen der Saarbrücker Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal sind Mitglieder der Naturfreundegruppe Saarbrücken - St. Johann und entwickeln die Idee zur Gründung einer eigenen „Sektion" (diese französische Bezeichnung einer Ortsgruppe hat sich bis heute im Namen gehalten). 

Am 20. März 1954 war es dann endlich soweit: in den Räumen der
Arbeiterwohlfahrt in Alt-Saarbrücken fand die Gründungsversammlung im Beisein des Landesleiters der Naturfreunde, Ludwig Diehl, statt und Alois Brandmeier wurde zum 1. Vereinsvorsitzenden der Naturfreunde-Sektion Straßenbahn Saarbrücken gewählt.

Vom Steinbruch zum Haus

Bereits im darauf folgenden Jahr wurde der Bau des Naturfreundehauses in Ormesheim, am Rande des Koppelwaldes, in Angriff genommen. Doch bis zur Eröffnungsfeier am 10.07.1960 im Beisein des Direktors der Stadtwerke Saarbrücken, Dr. Wiltzer) und des damaligen saarländischen Innenminister und Schirmherrn, Dr. Kurt Conrad (SPD), sollten 5 arbeitsreiche Jahre liegen. In rund 10.000 Arbeitsstunden in der ohnehin knappen Freizeit, mit wenigen technischen Hilfsmitteln, geringen finanziellen Möglichkeiten wurde ehrgeizig und mit großem Idealismus am Gemeinschaftswerk gebaut. Steine mussten aus dem nahe gelegenen Steinbruch gebrochen, Wasser von der Quelle und weitere Baumaterialien z.T. mit der Schubkarre mühevoll herbeigeschafft werden.

haus.gif (273305 Byte) Die Mühe hatte sich gelohnt: schnell wurde das Haus zu einem beliebten Wanderziel, zu einem Ort geselliger Treffen und im Hüttenbuch sind selbst Gäste aus dem europäischen Ausland eingetragen, die in der schönen Landschaft des Bliesgaus ihren Urlaub verbracht haben.


Mit Idealismus schwierige Zeiten meistern

Doch der 17. September 1968 sollte zu einem „schwarzen Tag" in der Vereinsgeschichte werden. Nach einem Einbruch hatten Jugendliche das Haus angezündet, die herbeigerufene Feuerwehr konnte bei nasser Witterung und rutschigem Gelände nur noch mit ansehen, wie die Hütte ein Opfer der Flammen wurde und bis zu den Grundmauern abbrannte.

Schon bald stand der Entschluss fest, dass das Haus wieder aufgebaut werden sollte. Nach nur wenigen Monaten Bauzeit strahlte die Koppelwaldhütte in neuem Glanz.

Ungezählte Wandergruppen, Schulklassen, Kindertages-
einrichtungen,
Vereine oder auch Privatpersonen haben inzwischen das Haus als Ausflugsziel, Raststätte oder auch für eine Familienfeier bzw. für eine Wochenend-
freizeit genutzt.

Nur durch großes ehrenamtliches Engagement konnte auch in den vergangenen 10 Jahren eine Grundsanierung durchgeführt, eine Solar- und Regenanlage installiert und bauliche Verbesserungen bewerkstelligt werden.

Aus grauer Städte Mauern

Fahrten und Wanderungen standen seit der Geburts-
stunde regelmäßig
in den Jahresprogrammen und das Häuserwerk der internationalen Naturfreundebewegung bietet dem „Touristenverein" auch gute und preiswerte Rahmenbedingungen für vielfältige Unternehmungen. Die nähere Umgebung, fremde Regionen oder Länder, andere Kulturen (ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Kanu oder dem Auto) kennen zu lernen und dadurch die Menschen einander näher zu bringen, das war und ist ein wichtiger Aspekt der Vereinsarbeit. Von der Kirschblütenwande-
rung,
Pilzwanderungen, Wanderungen ohne Grenze, über eine Tour durch die Vulkaneifel, die Vogesen, im Pfälzer Wald bis hin zu einwöchigen Fahrten in die Normandie, an den Bodensee, ins Altmühltal, nach Berlin oder (wie im Herbst 2003) in die Toskana – all das findet sich in den Jahresprogrammen.

Naturfreunde jung und lebendig

Schon Anfang der 60er Jahre wurde eine regelmäßige Kindergruppenarbeit betrieben und 1968 die erste Jugendgruppe gegründet, um jungen Menschen auch die notwendigen Freiräume für eine sinnvolle Freizeit-
beschäftigung zu geben. So wurden u.a. Aktionen
zur Rettung des Regenwaldes gestartet, Kröten bei ihren Wanderungen begleitet, Nistkästen gebaut, Selbst-
verteidigungskurse für Mädchen
organisiert, Hilfsaktionen für Kinder in Georgien, Nicaragua oder in anderen nicht-entwickelten Regionen unterstützt, großwandige Plakate gegen Krieg und Kriegsspielzeug gestaltet, ein Spielewettbewerb durchgeführt und eine Spielesammlung erstellt, Seminare des Landesverbandes für die eigene Jugendbildungsarbeit genutzt. Das „Camp for Kids" am Rande der Wildnis ist inzwischen ebenso ein „Klassiker" wie das alljährliche Pfingstlager.

Wir engagieren uns

Im letzten Jahrzehnt hat sich der Verein um ein klareres Profil bemüht und versucht, durch eine gezielte Öffent-
lichkeitsarbeit deutlich zu
machen, dass die Naturfreunde mehr zu bieten haben als Zeltlagerromantik, eine ver-
gnügliche Fahrt mit der Ostertalbahn,
Männerkochen, ein zünftiges Lyonerfest und eine fröhliche Liederrunde – wir sind der etwas andere Wander- und Sportverein, die etwas andere Umweltorganisation; unsere Häuser sowie die touristischen Aktivitäten sind kein Selbstzweck. Wir beziehen auch Stellung mit thematischen Abenden zu Fragen des Umweltschutzes, der gesunden Ernährung, des Nahost-Konflikts, der saarländischen Bildungspolitik oder des Islam.

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Mit einem Fotowettbewerb und Ausstellungen in der Gemeinde Mandelbachtal versuchen wir auch „vor Ort" bekannter zu werden und suchen die Kooperation mit anderen Organisationen.

Den seit gut 10 Jahren eingeschlagene Weg wollen wir weiter beschreiten und der Erfolg gibt uns recht. So hat sich Mitgliederzahl in diesem Zeitraum verdreifacht und ist inzwischen über der magischen Zahl von 200 Mitgliedern angelangt. Etwa ein Drittel der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche – und dennoch können wir uns auf dem Erreichten nicht ausruhen, wenn wir auch in den nächsten 50 Jahren erfolgreich bestehen wollen. Deshalb suchen wir Interessierte, die mitmachen wollen, ohne dass sie gleich vereinnahmt und in irgendwelche Funktionen gedrängt werden. Das ehrenamtliche Engagement ist nach wie vor der Motor, der die Naturfreunde-Sektion Straßenbahn Saarbrücken in Schwung hält.

 

Unsere Vorsitzende/en seit 1954
___________________________

 

1954 - 1956 Alois Brandmeier
1956 - 1962  Herbert Schalla
1962 - 1965 Heinrich Jäckels
1965 - 1977  Robert Bickel
1977 - 1979 Rudolf Mettel
1979 - 1989 Heinrich Jäckels
1989 - 1994 Walter Burgard
1994 - aktuell Maria Dausend

 

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Erinnerungen

Unter unseren Mitgliedern sind noch 4 Gründer/innen, die der Naturfreunde-Sektion 50 Jahre die Treue gehalten haben: Helmut Blon, Rainer Schmeer, Günter und Rosel Burgard. Mit Rosel führten wir folgendes Interview:

Wie bist Du Mitglied bei den Naturfreunden geworden ?

Rosel: Günter wurde auf der Arbeit vom Schalla Herbert angesprochen; der war damals Fahrmeister bei der Straßenbahn. Der hatte auch die Idee, eine eigene Naturfreunde- Ortsgruppe zu gründen. Gemeinsam mit Günter hatte sein Sohn Max bei der Straßenbahn als Schaffner angefangen und da ergab sich ein guter Kontakt zu den Arbeitskollegen.

Also es war der direkte, persönliche Kontakt ?

Rosel: Ja, damals lief das alles nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Da waren ja die Möglichkeiten nicht so wie heute.

Warum bist Du Mitglied bei den Naturfreunden geworden ?

Rosel: Ich bin auf dem Land – also in und mit der Natur – groß geworden und diese Liebe zur Natur hat mich zu den Naturfreunden geführt. Natürlich wollten wir auch mal aus der Stadt heraus und gemeinsam mit anderen Spaß haben, unsere Freizeit verbringen, gesellige Stunden haben. Die Kameradschaft unter den Straßenbahnern war früher viel stärker. 

Wir hatten zu der Zeit ja auch schon 2 Kinder, das dritte war gerade unterwegs, und für die Kinder haben wir dann auch ein Angebot gesucht.

Zu Anfang hatten die „Straßenbahner" doch noch keine Kindergruppe ?

Rosel: Nein, aber die haben dann die Gruppenstunde bei den St. Johanner Naturfreunden besucht. Dem Willi Detjen seine Tochter, es Otti, hat mit den Kindern in der Ostschule geturnt, gebastelt, ist mit der Kindergruppe zum Naturfreundehaus Ludweiler gefahren - dort war so ein Sportfest usw. 

Und natürlich hat unsere Ortsgruppe auch Angebote für Familien gemacht, es gab Weihnachtsfeiern für die Kinder aus dem Verein ; das war oft bei der Arbeiterwohlfahrt in Alt-Saarbrücken oder im Straßenbahndepot.

An welches Erlebnis im Verein denkst Du heute besonders gerne zurück ?

Rosel: Schon ganz am Anfang sind wir mit dem Zug – wir hatten ja damals kein Auto – nach Kirkel gefahren. Das war unser erster Ausflug, es muss im Sommer 1954 gewesen sein. Wir waren fast nur Erwachsene, so 30 bis 40 Personen und dort haben wir gezeltet, ich war in Umständen und habe deshalb im Naturfreundehaus übernachtet. Ich kann mich noch gut daran erinnern: abends haben wir einen Spiesbraten gedreht und viel Spaß an diesem Wochenende gehabt. Schon im Zug hat es angefangen: wir haben zur Ziehharmonika und Gitarre gesungen, Quatsch gemacht.

Habt Ihr öfter Fahrten unternommen ?

Rosel: Ja wir waren auch mal in Dahn und hatten damals den 11er Citroen. Der Bauer Paul ist mit uns gefahren. Es war ein lustiges Wochenende und als wir dann wieder in Fechingen ankamen, sind wir noch in eine Gastwirtschaft. Günter hatte nichts getrunken, er musste ja noch fahren und wir warteten auf Paul im Auto. Es hat gedauert und gedauert. Da bin ich wütend in das Lokal und Paul saß da und hatte – wie die andern - schon ganz schön getrunken. „Sind wir denn ein Naturfreundeverein oder ein Saufverein ?", hab ich gefragt. Der Paul hatte wohl nicht gedacht, dass wir auf ihn so lange gewartet haben. Und da hab ich ihm gesagt: „wir sind zusammen hingefahren und dann fahren wir auch zusammen zurück" – schließlich sind wir ja Vereinskameraden gewesen, der Paul war sowieso ein Lustiger.

Was verbindest Du noch mit den 50 Jahren ?

Rosel: Wir waren mal 1 Woche an Pfingsten mit Jäckels, den Kindern und unserer Oma auf dem Koppelberg. Damals gab es ja oben noch 2 Schlafräume. Die Männer sind von dort aus schaffen gegangen, wir haben die Milch vom Hunacker Hof geholt und gewaschen haben wir uns unten am Quellchen. Als unsere Oma morgens aus dem Fenster geguckt hat, hat sie gemeint: „das sieht ja aus wie im Schwarzwald, so schön is’es hier." 
Und dann waren wir mit der Familie oft in Naturfreunde-
häuser – in Moosbronn, bei Brandmeiersch Alois und Lonie (frühere Mitglieder unserer Sektion) im Naturfreunde-
haus Heilbronn oder später in Markelfingen am Bodensee. Ja selbst in der Schweiz, in Stechelberg. Das hätten wir uns sonst mit vier Kindern ja gar nicht leisten können – in den Naturfreundehäusern ging das dann schon. Es war eine schöne Zeit.

Wenn Du heute so zurückblickst, was hat sich bei den Naturfreunden Deiner Meinung nach geändert ?

Rosel: Gut ich kann ja heute nicht mehr mit meinen fast 80 Jahren so mitmachen, aber ich lese die Zeitschrift, die Rundschreiben und krieg ja auch viel über meine Kinder, die bei den Naturfreunden heute noch sind, mit: damals war alles einfacher, wir waren viel mehr aufeinander angewiesen und nicht jeder hatte wie heute ein Auto. Über die Arbeit haben wir das Neueste vom Verein erfahren – aber all das hat uns zusammengehalten. Wir waren alle „per Du", hatten eine schöne Gemeinschaft und gute Kameradschaft. 

Wir waren früher aber auch nur ein kleiner Kreis, vielleicht 40 Mitglieder und heute ist der Verein viel größer, unternimmt viel mehr – es wird viel mehr geboten.

Was willst Du heute den Naturfreunden für die nächsten Jahre mit auf den Weg geben ?

Rosel: Ich wünsche unserem Verein noch viele, viele Jahre und dass die Mitglieder immer gut zusammenarbeiten. Kameradschaft und Zusammenhalt, das ist das Allerwichtigste. 

Es ist ja schade, dass von den Älteren nicht mehr Mitglieder da sind und Günter und ich auch nicht mehr so daran teilnehmen können. Wenn es uns gut geht – das kann man nie so planen – dann sind wir vielleicht auch mal bei einer Weihnachtsfeier wieder dabei. 

Und dass für die Jugend etwas getan wird, das ist mir wichtig.

Liebe Rosel, wir bedanken uns für dieses Interview.

 

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Es gibt mindestens 5 gute Gründe, Mitglied bei den Naturfreunden zu werden ......

1. Mitglieder finden in Hunderten von Naturfreundehäusern in der Bundesrepublik, in Österreich, in der Schweiz, in Frankreich, in den Niederlanden, in Belgien und anderswo preiswerte Unterkunftsmöglichkeiten.

2. Unsere vereinseigene Koppelwaldhütte (oberhalb von Ormesheim) stellen wir unseren Mitgliedern Gerne kostenlos zur Verfügung. 

3. Ein abwechslungsreiches Jahresprogramm mit sinnvollen Freizeitmöglichkeiten für Kinder, 
Jugendliche und die ganze Familie. 

4. Ausführliche Verbandsinformationen über eine verbandeigene Zeitschrift mit Hinweisen auf Veranstaltungen anderer Gruppen, Landesverbände oder des Bundesverbandes. 

5. Damit alle, die sich für unsere Gruppe interes-
sieren, auch mitmachen können, haben wir niedrige, gestaffelte Beiträge (ca. 2,50 Euro bis 5,- Euro pro Monat). Zudem haben wir einen günstigen Familien-
beitrag. 

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Jubiläumsball am 20.03.2004 
im Gasthaus Niederländer (Ormesheim)

Unser Ball im Stile der 50er Jahre wird sicherlich einer der Höhe-
punkte im Jubiläumsjahr. Musik, Bilder, Ambiente und einige Überraschungen werden uns auf der Zeitreise begleiten. Wir würden uns freuen, wenn Ihr im Kleiderschrank stöbern und im "guten Stück" aus den 50er Jahren zu diesem Ball erscheinen könntet.
Der Abend ist eine gute Gelegenheit, um auch Bekannte und Freunde zu diesem geselligen Anlass mit einzuladen
- damit sie unseren Verein kennen lernen und möglichst viele Beine den Tanzboden strapazieren.

 

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„Mit uns zieht die neue Zeit.......!?“

oder

ist die Naturfreundebewegung zukunftsfähig ?

 

23. April 2004

(Beginn: 19.00 Uhr)

 Gegensätze des 19. Jahrhunderts durch Beteiligungsformen, den Sozialstaat oder Förderprogramme verwischt bzw. von vielen Menschen nicht mehr wahrgenommen werden ?

 

 Was bedeutet diese Entwicklung für uns Naturfreunde ? (Wie) muss sich der Verband den neuen Gegebenheiten anpassen, ohne seine eigene Identität zu verleugnen ? Hat er seine Daseinsberechtigung verloren oder ist er zukunftsfähig ? Können wir auch heute im 21. Jahrhundert voller Überzeugung singen „Mit uns zieht die neue Zeit.....“ ?  

Liebe Naturfreunde,

Mit Stolz blicken wir heute auf eine mehr als 100-jährige Verbandsgeschichte zurück. Was 1895 in Wien mit einer Wanderung begann, was damals eine Verknüpfung zwischen Freizeitinteressen, politischer Bildung und sozial(istisch)er Bewegung suchte, das sollte sich als Idee über nationale Grenzen hinweg ausweiten und auch über die Wirren der Zeitgeschichte Bestand haben. Das Häuserwerk der internationalen Naturfreunde-Organisation ist ein sichtbarer Beweis dafür, wie erfolgreich diese Mischung aus Idealismus und Selbsthilfe in einem Jahrhundert sein kann.

Naturfreunde OG Friedrichsthal

NF-Sektion Straßenbahn Saarbrücken

 

 

 

laden ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung:  

Referent: Dr. Jochen Zimmer,

Naturfreund und Prof. der Sozialwissen-schaften (Universität Duisburg)

 

 

Naturfreundehaus Friedrichsthal

Soziale Gemeinschaften zeigen Auflösungserscheinungen, Werte unterliegen zusehends einer Erosion, Tradition wird gerade von jungen Menschen als unnötiger Belast empfunden und Aufgeschlossenheit für alles Neue als zukunftsweisend angesehen ?

Diesen und anderen Fragen wollen wir Naturfreunde gemeinsam nachgehen, und darüber diskutieren. Dazu laden die Naturfreunde der Ortsgruppe Friedrichsthal und der Sektion Straßenbahn Saarbrücken (aus Anlass ihrer 50. Jubiläums) gemeinsam mit dem Landesverband Saarland alle Interessierten ein.

 



Dies alles wird getragen von Menschen, die sich für die Werte des Verbandes (Frieden, Freundschaft, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Demokratie) ehrenamtlich engagieren, die mit diesem Engagement soziale und politische Ziele erreichen wollen, die in der Gemeinschaft mit anderen Spaß, (Lebens-) Hilfe, Anregungen und Erlebnisse suchen.

Doch wie passen diese Vorstellungen in eine Zeit, in der viele Menschen parteien- (und dadurch häufiger politik-) verdrossen sind, Ellbogen-Denken erfolgreich ist, soziales Engagement anachronistisch wirkt.  

 

 

2003

 

 

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TOSCANA PUR – Amici della Natura                toskana 3.jpg (69105 Byte)

Die Naturfreunde der Sektion Strassenbahn Saarbrücken fahren vom 18. bis 25. Oktober 2003 in die Toscana. Eine gute Gelegenheit vielleicht erstmals diesen italienischen Landstrich kennenzulernen, Neues zu entdecken, in einer Gruppe oder „auf eigene Faust“ etwas zu erleben, auszuspannen und sich von den kulinarischen Genüssen, von der Spätsommer-Sonne verwöhnen zu lassen. Wer mit uns zu dieser Expedition aufbrechen möchte und sich der Toscana-Fraktion anschliessen möchte, der sollte folgende Kurzinfos beachten und sich –wegen der notwendigen Reservierung – kurzfristig entscheiden (solange der Vorrat reicht).

Anreise

Sofern wir kostengünstige Flugmöglichkeiten buchen können, werden wir nach Pisa fliegen und von dort die Fahrt mit Kleinbussen fortsetzen. Alles weitere wird bei einem Vorbereitungstreffen gemeinsam besprochen.

Unterkunft

Wir sind in der Nähe der geschichtsträchtigen Etrusker-Stadt Volterra, also im Herzen der Toscana, im Naturfreundehaus Il Vile untergebracht. Das Haus verfügt über einen großen Aufenthaltsraum„ eine gut ausgestattete Küche, 5 Badezimmer mit 4 Duschen, 7 Schlafzimmer (5 x 4 B. und jeweils 1 x 2 bzw. 3 B.) mit insgesamt 25 Betten. Bettwäsche oder Schlafsäcke müssen mitgebracht werden.

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Verpflegung

Für Frühstück und die Tagesverpflegung sorgen wir selbst. Nach Absprache können wir abends im Naturfreundehaus ggf. für diese Woche ein warmes Essen erhalten.

Programm

Je nach Interesse können einzeln, in kleinen oder größeren Gruppen im Umkreis interessante Ort wie Florenz (70 km), San Gimignano (30 km), Pisa (62 km), Siena (50 km) oder auch das Meer (42 km) besucht werden. Wanderfreunde, Weinkenner, Kulturbeflissene, Fotographen, Erholungssuchende – alle kommen sicherlich auf ihre Kosten. Aprospos Kosten.

Kosten

Die An-/Abreise wird max. 100 Euro pro Person kosten.  Mit den Teilnehmer/innen kann eine Umlage für das gemeinsame Frühstück bzw. zusätzliche Mahlzeiten verabredet werden. Die Kosten für die Unterkunft belaufen sich pro Tag und Person auf 10.- Euro (Kinder bis 10 Jahre 6 Euro).

Alle, die an dieser Fahrt interessiert sind, sollten sich –wegen der begrenzten Platzzahl- unbedingt vorher bei Walter Burgard, Albert-Schweitzer-Weg 4, 66292 Riegelsberg (Tel.: 06806-30 61 77) melden. 

Die Anmeldung wird erst nach Eingang einer Anzahlung in Höhe von 100.- Euro pro Person verbindlich. Überweisungen bitte auf unser Vereinskonto Nr. 81448 bei der Sparkasse Saarbrücken (BLZ 590 501 01) Stichwort: Toscana 2003.